Mohrenstraße 20 Einst: Hutgeschäft Einmahl und Schneiderei Reichenbacher Später: Buchhandlung Seitz und Vedes Spielzeugfachgeschäft Heute: Modegeschäfte O-Six und JuMa Mode
Mohrenstraße 21 Einst: Cafe-Konditorei Hermann Schilling Heute: Umut´s Döner Kebab und McPaper-Schreibwarengeschäft
Mohrenstraße 23 Einst: Cafe Konditorei Hermann Schilling Heute: Goldschmiede und Uhrmacher Schwahn
Mohrenstraße 24 Einst: Kunstgewerbe Marie Büchner, später Gaststätte "Balkanstuben" und Frankenapotheke heute: Foto-Mitschke
Mohrenstraße 29 Einst: Damenputz Eva Schwalb, Maßschneiderei Walter Fischer und Friseur-Salon Horn Heute: Beiersdorfer Mühlenbäckerei, Juwelier Goldini und Chinesischer Schnellimbiss
Mohrenstraße 32 Früher: Spielwaren Erpf, dann Spielwaren-Stemmler Heute: MEXX-Shop (Mode)
Mohrenstraße 33 Früher: Zigarrengeschäft A. Kagelmann und Schokoladengeschäft Maria Scholz, sowie Mohrencafe Später: Neue Presse Heute: Bäckerei Fuchs und Reisebüro
Mohrenstraße 34: Einst: Deutsche Bank Heute: Fielmann Optik
Mohrenstraße 35: Einst: Stempel-Scheler und Optik Wagner Heute: Boutique Wolf und mobilcom
Christian, unter Mohrenstraße 8-ist da nix zu finden von einer Firma WACHTER?-Der hatte hinter dem Haus im Garten eine Rep. Werkstätte und rep.Rasenmäher,Mopeds usw.Ich glaube auch im Vorderhaus,wo der Fotoladen drinnen war,hatte er einen Verkaufsraum,will ich aber nicht behaupten!-Da könnte Norbert evtl. mehr wissen.
Wann war das, als dort in Nr.8 der Schalek war?Das könnte Schalek von der Wiesenstraße gewesen sein.Ob der der Nachfolger von Sanitär Koch in der Heiligkreuzstraße war,ist spekulativ!-Schalek hatte am Brauhof ein Eisenlager.
Also Gerd, das mit dem Schalek stand im Telefonbuch von 1949 drin. Von einem Wachter ist mir nichts bekannt. Auch Roßteutscher nennt diesen Namen in seinem Straßenbuch nicht. Aber es gibt echt schöne Bilder von dem Haus, bevor der Neubau der Sparkasse hinzukam.
Lag ich doch nicht daneben!Sicher ist der Wachter von Neuses dann in die Mohrenstraße umgezogen.hatte hier an diesem Standort sicher bessere Verkaufsmöglichkeiten!?
Was für die Berliner der Ku´damm ist, oder für Düsseldorf die Königsallee, das ist für die Coburger die Mohrenstraße.
Es ist schön zu sehen, dass man versucht die Bausünden der vergangenen Jahre verschwinden zu lassen. Das sieht am besten in der Mohrenstraße. Ich glaube mit der Bepflanzung von Bäumen und der Restaurierung verschiedener Gebäude z.b. Nummer 33 (ehemals Neue Presse) oder 22 (Versicherungskammer Bayern)in den alten Zustand, ist man da auf einem guten Weg.
Im Übrigen eine nicht ganz unbekannte Person hat mir mal erzählt das Coburg in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden sollte. Jetzt dürft ihr mal raten an welchem Gebäude in der Mohrenstraße das gescheitert ist.
Ich denke mal so was olivgrünes würde heute nicht mehr gebaut werden, siehe die anderen Kaufhausbauten in Coburg, die sich viel mehr in die Umgebung einfügen.
Zum Thema Airport fällt mir sehr viel sarkastisches ein z.b. Wiesenfeld - Das Tor zur Welt, in einem Atemzuge mit Paris, New York oder London
Aber im Fall Kaufhof hätte man vielleicht versuchen können, das Tageblatthaus retten zu können.
Norberts erste Bild zeigt das Doppelhaus Mohrenstraße 9a/9b direkt an der Itz. Es ist heute eines der schönsten Jugenstilhäuser Coburgs die nicht abgerissen worden sind.
Das Gebäude wurde 1903 von Otto Leheis errichtet und befindet sich in der Denkmalschutzliste.
Aber ist euch schonmal aufgefallen. Dem Gebäude fehlen heute die beiden Turmspitzen.
Mohrenstraße 7 (Abbruch 1958 für das Gebäude des DGB) Mohrenstraße 7a (Abbruch 1977 für das Ärztehaus) Mohrenstraße 7b (Abbruch 2005 für ein neues Geschäftshaus) http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/kronpri...b30.jpg&.src=ph Mohrenstraße 15 (Abbruch ? für ein neues Geschäftshaus der Mohrenapotheke) Mohrenstraße 17 und 19 (Abbruch 1972 für ein Kaufhaus)
Die Konditorstube mit Billardzimmer wurde 1891 vom Konditormeister Carl Schubart aus Eisfeld gegründet, der nach kurzer Zeit zum Hofkonditor ernannt wurde. Er baute 1925 das Lokal zum Konzertcafe aus.
1945 wurde das Cafe durch die US-Army beschlagnamt und für die US-Soldaten der "Little-Brown-Derby-Club" eingerichtet. Das Konditoreicafe konnte 1948 wiedereröffnet werden. Die dort veranstalteten Tanzabende erfreuten sich in Coburg Stadt und Land nach dem Krieg größter Beliebtheit. Das Haus wurde 1954 renoviert und danach als Konditorei-Cafe mit Abendbetrieb weitergeführt.
1957 übernahm der Sohn, Franz Schubart den Betrieb. Auch er führte laufend Renovierungen und Erweiterungen durch. So wurde 1969 eine Terrasse geschaffen, von der aus man einen Blick auf das stets emsige Treiben in der Mohrenstraße hat.
Durch den Kauf des Nachbargebäudes von der Firma Max Carl konnte 1983 die gesamte Produktion dorthin verlegt werden und in den folgenden Jahren konnte das Cafe durch den Pyramidenausbau und den Ausbau freien Raumes zu einem schicken Bistro beträchtlich vergrößert werden.
Es ist bis heute das Cafe für viele Kränzchen. Neben diesem Cafe betreibt die Familie Schubart noch vier weitere Cafes. Diese sind: Das Kaffeehaus Schubart am Markt Confiserie Adele Barth mit Kaffeeausschank im Steinweg das Theatercafe Gollwitzer in der Theatergasse und das Cafe "Prinz Albert" in der Ketschengasse.
(Aus Jürgen Otto - Coburger Hotel-und Gaststättenführer)