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Dieses Thema hat 113 Antworten
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 Coburger Geschichte
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Exil-Coborcha Offline



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13.12.2005 19:56
#31 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

@ christian: woher wisst ihr soviel bezüglich krieg? coburg und ein buch über die zeit ist mir völlig unbekannt? das meiste was ich darüber kenne ist aus "Coburger zeitreise" ;-)

Christian Offline



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13.12.2005 20:19
#32 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Es gibt zwei Bücher zum Thema Coburg und Kriegsende.

Zum einem ist es das Buch "Coburg - Im Spiegel der Geschichte" von Walter Schneier. Es ist sehr authentisch, weil Schneier die damals Verantwortlichen in Coburg noch befragen konnte.

Die andere Quelle ist ein Heft der Historischen Gesellschaft Coburg, herausgegeben 1995, über die Ereignisse in den letzten Kriegstagen.

Dazu kommen unzählige Zeitzeugenaussagen, die das Ende des Krieges hier erlebt haben.

Exil-Coborcha Offline



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13.12.2005 20:24
#33 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

bist du in der historischen gesellschaft?

Christian Offline



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13.12.2005 20:46
#34 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

ja da bin ich drin !

Christian Offline



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13.12.2005 20:53
#35 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Norbert, du wirst dich wundern, das Buch kenne ich. Allerdings habe ich es in Erinnerung als wäre da hauptsächlich das Coburger Land behandelt worden.

Außerdem kann ich dem guten Mann doch nicht zumuten ein 500g schweres Buch hochzuschleppen

Ich glaube Norbert, wir müssen mal eines Tages den Laden da oben übernehmen !

Exil-Coborcha Offline



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13.12.2005 21:09
#36 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

@ norbert: du hast diesmal beim buch den verkaufspreis vergessen?

Exil-Coborcha Offline



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13.12.2005 21:09
#37 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

ist das seßlach auf dem buch?

Christian Offline



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13.12.2005 21:35
#38 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Nein nicht Seßlach, das ist Bad Rodach

Exil-Coborcha Offline



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13.12.2005 21:42
#39 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

hast du das an der leiter erkannst?

Christian Offline



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13.12.2005 21:43
#40 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Nein an den Turm

Sandner ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 12:43
#41 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

In Bezug auf den Beitrag von Archiv der SGCoburg kann man nur sagen: gut so! Logisches Denken öffnet manchmal die Augen. Die Wunschträume zerplatzen dann natürlich wie Seifenblasen. Es wird aber im Jahre 2005 nun wirklich Zeit das Gerücht "Geheimgang zur Veste" dorthin zu bringen wo es hingehört: ins Reich der Fabeln und Sagen.

Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 17:37
#42 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Ich habe 2x ein Praktikum auf der Veste Coburg als Waffenrestaurator absolviert, wo ich auch die Gelegenheit hatte die Kellergewölbe recht ausführlich zu begutachten!
1.1 Man müßte sich erst einmal Gedanken machen, wann dieser "Geheimgang" denn gebaut wurde!
2.1 Welche Gebäude standen, bzw. wurden neu gebaut, die unter Umständen den Gang versperren bzw. zu seiner Verfüllung beigetragen haben könnten.
3.1 Wozu sollte er gedacht sein (für Einzelpersonen? Fuhrwerke? Truppenverschiebungen?)?
Nehmen wir einfach einmal an, daß dieser Gang zu Casimirs Zeiten gebuddelt wurde! Da sollte ´man ´mal darauf hinweisen - alle Landvermesser in Ehren! - :
1.2 Daß es auch heute noch sehr schwierig ist einen solchen Tunnel von 2 Seiten aus anzugraben!
2.2 Selbst, wenn man nur von einer Seite aus gräbt, wäre es vielleicht in der damaligen Zeit, mit den damaligen Mittel möglich gewesen die Veste nicht zu verfehlen - aber wo kommt man ´raus?
3.2 Wohin mit den gewaltigen Mengen an Abraum?
4.2 Beim Bau in Lehmschichten bräuchte man zudem Unmengen an Stützmaterial!
5.2 Bei Fels ein gigantischer, zeitaufreibender Aufwand, der Unmengen an Mensch und Material verschwendet hätte, wobei die riesigen Mengen an Steinabraum mit Sicherheit in der heutigen Zeit noch sichtbar wären! Man hätte damit wohl locker die Baugrube von der neuen HUK auffüllen können!
6.2 Egal welche Bauart gewählt wurde, wäre mit Sicherheit auf dieser Länge eine wasserführende Schicht getroffen worden! Wenn man sich den Höhenunterschied zwischen der Veste und zB. der Hofapotheke vor Augen hällt kann man sich vorstellen, daß die Wassersäule, die auf einen Verschluß des Ganges in der Stadt wirken würde, daß man selbst mit den heutigen Mitteln diese nicht bändigen könnte! Eigentlich wäre es diesbezüglich für die Stadt sogar von Vorteil gewesen, da man keine Brunnen hätte bauen müssen! Dies hätte aber nur so lange funktioniert wie alle die diesen Gang benutzen sich ordentlich die Füße gewaschen haben.
7.2 Für die damalige Zeit wäre es sicher am besten gewesen einen Graben zu ziehen, einen Kellergang mit zB. Ziegeln zu errichten und den Rest wieder zu verfüllen - aber Achtung Punkt 3.2 + 6.2! (Könnte man heute aber mit Luftaufnahmen feststellen!)
Ein solcher Bauaufwand hätte mit Sicherheit mehrere Jahre in Anspruch genommen, wäre auf keinste Art und Weise zu verheimlichen gewesen und hätte das "Stadtsäckel" ordentlich "traktiert"!
8.2 Die Mauern wurden vor noch nicht alzu langer Zeit (auch die Gewölbe) renoviert - wobei nicht der geringste Hinweis gefunden wurde, obwohl man sicherheitshalber 1.1 berücksichtigen sollte!
Nun dazu, wo der Gang auf der Veste enden könnte:
1.3 Auf der Bärenbastei wäre ja wohl (gehen wir davon aus, daß bis zu diesem Zeitpunkt alles geheim geblieben wäre!)der taktisch schlechteste Ausgang, wenn man überlegt, wie gut er zu sehen gewesen wäre!
2.3 Besser wäre es in den Kellergewölben gewesen! Man hätte dann nur noch den Schrank mit Casimirs Unterhosen davorschieben müssen und bis auf 2 - 3 Eingeweihte alle anderen: Ingenieure, Arbeiter, Ziegellieferanten, Holzlieferanten, Stadtkämmerer, Schmiede, Fuhrwerksbetreiber usw. usw. um die Ecke bringen müssen! - Oder hat man vielleicht die Pest geholt (!) um die Existenz des Ganges zu verheimlichen?
Kurzum: Spätestens seit der französischen Besatzung wurde die Veste taktisch uninteressant. D.h. den Leuten war es egal ob sie bei einem Hausbau o.ä. einen "Geheimgang" verschütteten oder nicht! Und spätestens jetzt würde die Zeit dagegen arbeiten: Die paar Maurer oder Baumeister hätten einen vielleicht teilweise eingestürzten Gang entweder nicht zur Kenntnis genommen oder es wäre von der "Presse" ausgeschlachtet worden!

Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 17:40
#43 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Entschuldigung, daß ich mich teilweise wiederhole, aber es sind mir noch ein paar Punkte eingefallen, die ich nicht so einfach aus dem Zusammenhang reißen wollte!!!

Archiv der SGC ( Gast )
Beiträge:

14.12.2005 17:57
#44 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Es war wohl u.a. ein hervorragender Platz für einen "Vorgeschobenen Beobachter" der mit dem Beschuß ggf. vertrieben werden sollte!

gerd Offline



Beiträge: 4.384
Punkte: 4.482

14.12.2005 18:04
#45 RE: Orte der Zerstörung - Coburg am Ende des 2. Weltkrieges Zitat · antworten

Stimm ich dir völlig zu,Andreas.Man sollte auch nicht vergessen wie groß das Coburg zu Casimirs Zeiten war!
Zu dem Hinweis von dem "Abraum",der aus so einem Gang herausgebracht werden müßte:Mittlerweile habe ich das Panzerwerk Schoenenbourg der Maginotlinie im Unterelsass/Frankreich 4 mal besucht.Im Reiseführer wird die Geschichte erzählt.Hier ist nachzulesen das man den Abraum unweit der unterirdischen Anlage als zwei mächtige Bergkegel aufschüttete,bzw.die herausgebrachte Erde wieder zum "modellieren" der 6 Kampfblocks,von denen nur die versenkbaren Panzerkuppeln herausschauen,verwendete.
Weiter wird erwähnt,das beim bergmännischen Vortrieb der Stollen Wassertaschen angeschnitten wurden,die so ergiebig waren,das daß Bauvorhaben manchmal zu scheitern drohte.(Man kanalisierte dann die Wasseradern und nutzte sie so als Wasserversorgung für das Werk).
Schoenenbourg liegt ca.30 Meter unter der Erde,Kaserne,Werkstätten,Küchen ,Filteranlage usw.usw. und erstreckt sich ca.1,5 KM von den beiden Eingangsblocks bis zum vordersten Kampfblock!
(Wen es interessiert einfach mal bei Google Schoenenbourg eingeben.-In Deutsch gibtes viele Bilder und die Geschichte zu sehen!)

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