Also das Haus gehörte der Familie Großmann, die es auch erbaut hatte. Mit dem Kommerzienrat Tobias Großmann starb die Familie 1936 aus. Er hatte sich aber schon zuvor aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Es gab deshalb einen Generaldirektor. Dieses Amt bekleidete vor 1933 Abraham Friedmann, ein Coburger jüdischen Glaubens. Der wohnte allerdings in der Ketschendorfer Straße (Haus Nr. 2 gegenüber dem Landgericht) und nicht in der Schinkenvilla.
Das ist die Untere Anlage; aufgenommen von ca. der Einfahrt Tiefgarage "Albertinum" bzw. Trafostation (hinter Café Albert) in Richtung Ketschengasse. Zu erkennen ist die alte Stadtmauer mit den Rückansichten der Häuser im Steinweglein. Links vorne ist der Albertsplatz erkennbar (Gebäude mit Zinnen, darin ist oder war im EG Spielsalon). Gruß Jürgen
Im Haus mit den Zinnen war einmal das Geschäft "Bonbon Weiss" und wo die Sonnenschirme stehen war, mit wechselnden Standort ein Gemüsestand.Der war m.W.auch dort vor dem Haus mit den Zinnen.Denn bevor der hier nicht zu sehende Flachbau gebaut wurde ,der einmal das Nähmaschinengeschäft Pfaff beherbergte,stand dort ein Haus,in dem ein Zweiradgeschäft untergebracht war. Dieses Haus stand in Richtung der Straßenflucht der Ketschengasse etwas weiter vor und zum Haus mit den Zinnen war dort ein kleiner Platz,wo eben der Gemüsestand seinen Platz hatte.-Besagtes verschwundenes Haus war hier schon einmal im Forum zu sehen!Später war dort für den Gemüsestand kein Platz mehr und er mußte in die Untere Anlage verlegt werden.-Norbert weiß evtl. wer den Gemüsestand hatte? gerd
Das verschwundene Haus stand dem Ausbau der Rosengasse im Wege,denn mit zunehmenden Verkehr--Ketschengasse zum Markt hin Einbahnstraße,--Rosengasse vom Markt kommend Einbahnstraße--war dort ein Nadelöhr gewesen, das besonders die Stadtbusse störte,als die noch zum/vom Markt fuhren. Ich denke, das in den besagten Haus, eben wegen dem Verkehrsaufkommen , zunächst für die Sicherheit der Passanten,dort eine art Passage geschaffen wurde.Beim späteren Neubau des "Pfaff" Gebäudes wurde das praktisch weiter verfolgt, und ein Durchgang geschaffen. gerd
In dem hier dargestellten Wohnhaus an der Stadtmauer befand sich die sogenannte Steinwegleinschule. In alter Zeit war hier das Narrenhaus zu finden. Später war es meines Wissens ein Cafe (Fahrenberger / Huber)
Meinen Dank fuer die Bilder der drei Kinos. An die kann ich mich tatsaechlich nicht erinnern. Allerdings hab ich eine ganz schattenhafte Erinnerung an den Namen "Central".
Es gibt so viel von Coburg das mir inzwischen verloren gegangen ist. Ist mal bloss gut dass es das Forum gibt!!
Eigentlich wollte ich fragen, ob jemand weiss, was hier auf dem Markt los war, aber inzwischen hab' ich die Antwort in Sandners Chronik auf Seite 156 gefunden -- das aus Boehmen und Maehren zurueckgekehrte MG Bataillon 6 wurde von OB Greim und dem Herzogspaar begruesst. Leider ist das Photo nicht sehr scharf, und man kann die Personen auf dem Rathausbalkon nicht erkennen. In der Chronik gibt es ein besseres Bild mit Richtung auf das Stadthaus.
Eine Frage: Welche Funktion hatte das oben an der Jeep-Windschutzscheibe angebrachte runde "Ding" mit dem Hebel? War das die Handbedienung fuer den Scheibenwischer?
Stimmt genau. Wir haben ein Willys Jeep etwas neueren Datums als das abgebildete u. es hat auch diese Art Scheibenwischer. Wenn wir damit irgendwo hin fuhren musste ich das Ding immer bedienen. Das war noch auf unserer Ranch in Utah, wo wir Vieh ueber viele Meilen verstreut hatten.....Sommer u. Winter. (Fuer Phoenician: wir hatten BLM und Forestservice permits, koennte Dir bekannt sein).
Stimmt genau. Wir haben ein Willys Jeep etwas neueren Datums als das abgebildete u. es hat auch diese Art Scheibenwischer. Hatten wir auch noch in den alten Möbelwagen. (LKW)