RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#41 von Stammbus , 29.06.2013 10:25

Das sind die Gastwirtschaften, an die ich mich noch erinnern kann, und von denen ich nicht weiß, ob es sie noch gibt:

Gruschwitz, Ketschendorf
Halber Mond, Steintor
Weißes Roß, Judengasse

Im Westen und Norden der Stadt kannte ich mich nie so gut aus.

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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#42 von gerd , 29.06.2013 11:23

Gruschwitz-schon lange abgerissen und auf dem Platz eine Wohnanlage.
Halber Mond-auch schon lange dicht, war eine Zeit lang ein "mexikanisches" (?) Restaurant
Weisses Ross- bekannt unter dem "Schinzel´s Ernst" heute eine Pizzaria (?)

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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#43 von Stammbus , 29.06.2013 14:01

Danke, Gerd, an den Schinzels Ernst kann ich mich noch gut erinnern.

Bei Gruschwitz kam ja bis in die 60er Jahre jeder vorbei, der mit dem Auto nach Coburg fuhr. Heute fährt man da nicht mal mehr rein, wenn man vom Süden nach Ketschendorf will.

Der "Halbe Mond" wurde ungefähr Anfang der 70er Jahre von dem "Starkoch" Schaller betrieben, der später das Restaurant "Stadt Coburg" im Steinweg und danach das "Coburger Tor" in der Ketschendorfer Straße übernahm und sich dann in die "kulinarischen Gipfel" kochte.


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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#44 von gerd , 29.06.2013 16:19

Beim Gruschwitz war doch eine Zeit lang eine Discothek drinnen , ich denke "Silberspindel"....hieß die?

1969 war meines Wissens die Familie Denner auf dem Halben Mond, da sind wir manchmal drinnen gewesen, wenn Denner Reklame für seine "Riesenschnitzel Halber Mond" machte....die Schnitzel waren scheinbar mit der Dampfwalze breit gerollt worden und oben und unten wurden 1 cm anpaniert!

Das der Starkoch Schaller auch da mal drinnen war, wusste ich bis dato nicht!...Kannte den nur vom "Coburger Tor" ...Anwesen jetzt im Besitz der Fa. Brose .

Der "Schinzel´s Ernst" (hatte doch drei stadtbekannte Söhne...."Marktbrunnen Schwimmer" beim Frühschoppen an Pfingst Dienstag,-"Wach und Schließ-Dienst"...fuhr mit altem Daimler mit zwei Ersatzrädern mit Schneeketten auf dem Dachboy, auch im Sommer durch die Gegend- einer der Söhne!-)....war nach dem "Weissen Ross" in der Judengasse auf der "Cortendorfer Bierstube" unweit vom Rückertbrunnen in der Steingasse. Zuletzt lebten die Schinzels in der Sally Ehrlichstraße beim ehemaligen Pferdemetzger König, später dann Pizzeria "Da Mario"....Ernst hatte Pferdekutsche als Hobby.....


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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#45 von Rolf Metzner , 29.06.2013 17:32

Zitat von gerd im Beitrag #44
Beim Gruschwitz war doch eine Zeit lang eine Discothek drinnen , ich denke "Silberspindel"....hieß die?..........................



Ganz früher war das mal wohl der "Ketschendorfer Hof" (die Ansichtskarte stammt von 1930, aber sie hilft, sich an dieses Gebäude zu erinnern):

Ketschendorfer Hof 1930.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

 
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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#46 von Rolf Metzner , 29.06.2013 18:03

Hallo Gerd,

Dir geht's mit dem "Denner", wie mir mit dem "Widder".

Denner = Tenner und Widder = Witter

Naja, die Coburcher Sproach


 
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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#47 von Stammbus , 29.06.2013 20:19

Zitat von Rolf Metzner im Beitrag #45


Ganz früher war das mal wohl der "Ketschendorfer Hof" (die Ansichtskarte stammt von 1930, aber sie hilft, sich an dieses Gebäude zu erinnern):






Ich habe auch noch eine Innenansicht vom Saalbau, anlässlich der VdK-Weihnachtsfeier 1956.

Grischwitz.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#48 von gerd , 29.06.2013 20:45

Rolf! Ich streue Asche aufs Haupt!...
Hatte der Gruschwitz nicht auch Metzgerei dabei? Ich denke, das da einmal ein Laden an der Ketschendorferstraße war?

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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#49 von Christian , 30.06.2013 19:06

"In der Adamistraße 7 befand sich die Eisenbahnerschänke "Zum Adamiberg", die aus einer Fabrik hervorging. Von 1901 bis 1966 wurde das Bierlokal von der Urbräu Lichtenfels beliefert."

Adamistraße 7-1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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RE: Untergegangene Gastwirtschaften

#50 von Rolf Metzner , 30.06.2013 19:10

Zitat von alter Coburger im Beitrag #40
Ich erinnere mich auch an die Zwick eine Gaststätte die war gleich neben dem heutigen Fischgeschäft Kupfer, da war ich ab und zu mit meinem Opa.
Im Haus hat eine Schwester meiner Oma gewohnt,aber mein Opa ist lieber unten geblieben.
Über dem Eingang von hinten,das Gässchen besteht heute nicht mehr,(da ist heute ein Wonhgebäude,da war so eine komische Figur.
Ich glaube, die ist heute noch dort,aber man kommt nicht mehr dort hin.
Das Gasthaus hatte zwei Eingänge, ein zweiter Eingang war von der Walkmühlgasse aus.



Hallo Günter, extra für Dich:

Das Emblem "Zwick" an einem Haus in der ehemaligen Poppengasse (gleich beim "Fisch-Kupfer" um's Eck; gerade fotografiert):

Zwick, Poppengasse.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)

 
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Wer kennt dieses Haus?
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